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Psychische Krankheiten


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Psychische Störungen - Häufig gestellte Fragen

Psychische Störungen können in einer Reihe an Schweregraden verlaufen und wirken sich so in unterschiedlicher Form aus. Besonders häufig treten Angststörungen, Depressionen oder die Bipolare Störung auf, die früher unter dem Begriff Manische Depression bekannt war. Auch Zwangsstörungen sind weit verbreitet, worunter auch Essstörungen wie die Magersucht fallen. Durch Alkohol- und Drogenmissbrauch verursachte Erkrankungen stehen auf der Liste der häufigsten psychischen Störungen ebenfalls weit oben, genauso wie damit einhergehenden Suchterkrankungen, zu denen unter anderem auch die Spielsucht zählt. Dazu kommen zahlreiche weitere Krankheitsbilder und Unterformen. Psychische Erkrankungen sind in Deutschland eine der häufigsten Ursachen für Fehltage im Beruf.
Ja, psychische Störungen sind Krankheiten. Die Medizin ist sich heute des Einflusses der Psyche auf den Körper sehr bewusst und bezieht sie in die Diagnostik vieler Symptome und Krankheitsbilder mit ein. Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation leidet jeder vierte Erwachsene in der einen oder anderen Form an einer psychischen Erkrankung. Mittlerweile hat sich auch die gesellschaftliche Stigmatisierung der Krankheiten sowie der Erkrankten zum Positiven verändert, Stereotype und Vorurteile werden weniger. Galten psychische Störungen früher noch als selbstverschuldet und Patienten als aufmerksamkeitssuchend, so wächst das Verständnis für die Ernsthaftigkeit der Krankheitsbilder und dafür, dass sie genauso ernst zu nehmen sind wie körperliche Krankheiten.
Die Liste an möglichen psychischen Erkrankungen ist lang und verzweigt, da es zu den meisten Krankheitsbildern noch Abweichungen und Unterformen gibt. Dennoch gibt es grobe Kategorien, in die die einzelnen Störungen eingeordnet werden. Dazu zählen Abhängigkeitsstörungen wie Alkohol-, Drogen-, Spiel- oder Kaufsucht, oder Aufmerksamkeitsstörungen wie ADHS. Essstörungen beinhalten ebenfalls eine Vielzahl an dazugehörigen Krankheiten, darunter Bulimie oder Magersucht. Weit verbreitet sind auch Angst- und Panikstörungen, die oft gemeinsam auftreten, sowie Depressionen und die Bipolare Störung. Die menschliche Psyche ist ein komplexes System, dessen Erkrankung sich in einer Vielzahl an Symptomen zeigen kann. Um abzuklären, ob eine psychische Erkrankung vorliegt, ist es notwendig, ärztlichen Rat zu suchen, um Therapiemöglichkeiten zu erörtern.
Da jede psychische Erkrankung in verschiedenen Schweregraden verlaufen kann, und diese auch nicht immer miteinander verglichen werden können, kann ein Platz eins der schwersten psychischen Krankheiten nur schwer festgestellt werden. Auch kommt es darauf an, ob damit das Krankheitsbild, der Therapieverlauf oder die Heilungschancen gemeint sind. Sicherlich haben einige psychische Erkrankungen jedoch in der Regel schwerere Krankheitsbilder und Symptome als andere. Zu den schwierigsten unter ihnen zählen beispielsweise die Schizophrenie, das Borderline-Syndrom oder besonders schwere Depressionen. Als besonders gefährlich gilt auch die Magersucht, an der statistisch gesehen sogar eine oder einer von zehn Betroffenen stirbt. Sie alle bergen für die Betroffenen selbst eine große Gefahr, sodass eine umfassende und kontrollierte Therapie notwendig ist.
Zwar überschneiden sich die Symptome gewisser psychischer Krankheiten, jedoch verläuft keine von ihnen immer gleich. Grundsätzlich kann gesagt werden, dass eine sich anbahnende oder schon bestehende psychische Störung eine Veränderung der Wahrnehmung, des Verhaltens oder des Erlebens hervorruft. Es ist möglich, dass nicht nur ein, sondern sogar mehrere Ursachen bzw. Auslöser der Erkrankung vorliegen, die bis auf Erlebnisse und Traumata in der Kindheit zurücklgeführt werden können. Oft haben diese Verhaltensänderungen nicht nur Einfluss auf die Betroffenen selbst, sondern auch auf deren Umfeld, auf Freundinnen und Freunde, Familie und Beruf. In jedem Fall ist ein Gang zum Arzt sinnvoll und notwendig. Eine erste Diagnosestellung ermöglicht die Wahrnehmung von Therapieangeboten und die Behandlung und Betreuung durch entsprechend ausgebildes Fachpersonal. Je früher im Leben eine psychische Erkrankung erkannt wird, desto besser sind übrigens die Heilungschancen.

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