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Gesprochen von:
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Eva Mattes
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Von:
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Javier Marías
Über diesen Titel
Wer aber einen Krimi erwartet, wäre enttäuscht.
Überwältigend
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In seinem neuesten Roman funktioniert diese Methode sehr gut, allerdings nur bis ca. zur Hälfte des Textes. Denn da erfährt die Ich-Erzählerin Maria, dass der Mann, den sie liebt, aus offenbar niederen Gründen seinen besten Freund hat ermorden lassen. Das ist eine so ungeheure Erkenntnis, ein solcher emotionaler Hammer, dass die Reaktion der Hauptfigur dem einfach in keiner Weise gerecht wird. Die Methode Marías kommt hier an ihre Grenzen und der Roman entlarvt sich selbst als intellektuelles Gedankenspiel, das den Leser dann im Endeffekt leider recht kalt lässt.
Ein echter Marías
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gähn!!!
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Damit ließe sich allerdings noch leben, auch wenn man alle paar Minuten zusammenzuckt und sich der Hoffnung hingibt: Schlimmer kann jetzt nicht mehr werden. Es kann, und damit hat die Übersetzerin nichts mehr zu tun, sondern der männliche Autor, der seine Protagonistin in der ersten Person Singular erzählen lässt, folglich sich in ihre Gedankenwelt hineinversetzen muss, ihr Denken und Fühlen. Sie ist Lektorin, somit sollte man eigentlich annehmen können, einigermaßen gebildet. Nun sagt man zwar, dass Liebe blind macht, aber bei Javier Marias macht sie nicht blind, sondern strunzdumm, anders kann man sich die seichte Gehirnakrobatik der verliebten Lektorin nicht mehr erklären. Es sei denn, Javier Marias hält Frauen generell für strunzdumm, dämlich und blind. Mir sind in meinem recht langen Leben beruflich und privat sehr viele Frauen und Männer begegnet, viele intelligente, einige weniger intelligente, manche dumme, und das hat sich auf beide Geschlechter etwa gleichmäßig verteilt. Es ist mir schon klar, dass Romangestalten überhöht dargestellt werden müssen. Damit allerdings hat Javier’s Protagonistin nichts zu tun. Ihre Überlegungen und Assoziationen sind dermaßen an den Haaren herbeigezogen, um nicht strunzdumm zu wiederholen, wie die der geschwätzigen Romanze unterlegte „Philosophie“ des Autors, die er, und das nicht nur in Form von schwer genießbarer Bildungshuberei, offenlegt und über die man getrost sagen kann: Philosophie für Bedürftige. Ist das die moderne Literatur eines Landes, das Cervantes hervorgebracht hat? Das haben die Spanier nicht verdient!
Eva Mattes gibt sich sicher große Mühe, und man merkt, dass sie vor dem Lesen einen Spanischkurs besucht hat oder überhaupt Spanisch spricht. Allerdings sollte sie bei ihr unbekannten deutschen Wörtern nachschauen (das geht seit es das Internet gibt), wie sie ausgesprochen werden. Ein Sakko wird auf der ersten Silbe betont (das Wort gibt es nur im Deutschen), und einige Male musste ich zurückspulen, weil mir unklar war, was plötzlich ein Fälscher auf einem Schlachtfeld zu suchen hat. Im Manuskript steht: Feldscher, also ein Wundarzt, der zwar auch ein Fälscher sein kann, aber nicht muss. Es ist kein Versehen der Sprecherin, der Fälscher wiederholt sich ebenso wie das Sakkooo. Mattes hat schon besser gelesen, aber vielleicht hatte sie ja ähnliche Schwierigkeiten mit diesem Buch wie ich. Zu ihrer Ehrenrettung.
Dass das Buch gekürzt ist, ist einer der ganz seltenen Fälle, dass man darüber froh sein kann.
Fazit: Das Buch ist ein Paradebeispiel dafür, dass eine Übersetzung lektoriert werden muss wie ein Manuskript, und zwar fachkundig, und dass ein Autor, der ein halbwegs gutes Buch geschrieben hat (Mein Herz so weiß) nicht unbedingt ein zweites ebensolches abliefern muss.
Der Verstorbene erklärt
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