Das Spinnennetz
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Gesprochen von:
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Ulrich Matthes
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Von:
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Joseph Roth
Über diesen Titel
Der erste Roman eines großen Schriftstellers. 1923, drei Tage vor Hitlers Putschversuch in München erschienen, zeichnet "Das Spinnennetz" in prophetischer Klarheit das Psychogramm eines Karrieristen und das Porträt einer Gesellschaft von Mitläufern, die der Katastrophe entgegeneilt. 1989 wurde "Das Spinnennetz" von Bernhard Wicki verfilmt.
©2009 Diogenes (P)2009 DiogenesKritikerstimmen
--Cornelia Niedermeier - Der Standard , Wien
Ankündigung des Abdrucks in der Arbeiter Zeitung vom 4. Oktober 1923:
„Wir beginnen in den nächsten Tagen mit der Veröffentlichung eines neuen Romans. Er führt den Titel Das Spinnennetz und stammt von einem jungen deutschen Autor, von Joseph Roth. Der Roman, der in der Arbeiter-Zeitung zum erstenmal gedruckt erscheint, schildert den Sumpfboden der Reaktion, die moralische und geistige Verwilderung, aus der als Blüte das Hakenkreuzlertum aufsteigt. Obwohl die Handlung des Romans in Deutschland spielt, ist sie doch allgemein gültig; die Ereignisse und Erscheinungen wiederholen sich überall, wo die gleichen Vorbedigungen gegeben sind. Wir sind überzeugt, daß unsere Leser dem packend geschriebenen Roman mit der Teilnahme folgen werden, der dem lebendigen Gefühl eines Miterlebens entspringt.“
Hakenkreuzlertum bezieht sich auf: Die völkische Bewegung war eine rechtsextreme, deutschnationale und antisemitisch-rassistische Bewegung, die im Deutschen Reich und Österreich vom späten 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts großen Einfluss gewann. Sie umfasste politische Parteien wie die NSDAP und die DNVP, auch Freikorpsverbände und Terrororganisationen wie die Organisation Consul, Vereine, lose Gruppierungen und Einzelpersonen und brachte eine Vielzahl von Publikationen hervor.
die Münchner „Organisation S II“ im Buch kann mit der historischen Organisation Consul verglichen werden;
mehr als nur ein Buch über das was der jüdische Josef Roth prophezeit hat - man kann darin auch die Verhaltensweise der Menschen ablesen, die heute nach Macht, Geld und Ansehen streben; es ändert sich die die Art des Schlechten- leider nicht die Gründe weshalb Menschen dies fördern;
der Sprecher spricht gut- nur finde ich seine Stimme leider nicht zum Buch passend; daher einen Punkt Abzug obwohl das Können der Sprechers 5 Punkte verdient hat;
1923 geschrieben und es kam so...
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Hörbuch zum Nachdenken
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so könnte es gewesen sein
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Im Vergleich finde ich ihn bedeutend gelungener als Heinrich Manns "Untertan" - wenn dieser, zugegeben, auch noch in einer vorgängigen Epoche spielt. Letzterer ist aber zu holzschnittartig, burlesk, als dass er wirklich überzeugen könnte mit einem Erkenntnismehrwert. Joseph Roth hingegen gelingt das Kunststück, die reale Gefahr an die Wand zu malen, wobei einem das mitleidige Lächeln über den Protagonisten gefriert.
Der Vortragsstil des prominenten Sprechers tut ein Übriges um maximale Wirkung zu erzielen.
Gerade heutzutage müsste es Pflichtlektüre sein!
Aufschlussreiche Charakterstudie eines Reaktionärs
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Unglaublich gut,
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