1913 - Der Sommer des Jahrhunderts Titelbild

1913 - Der Sommer des Jahrhunderts

Reinhören
Dieses Angebot sichern 0,00 € - kostenlos hören
Das Angebot endet am 29. Januar 2026 23:59 Uhr. Es gelten die Audible Nutzungsbedingungen.
Prime Logo Bist du Amazon Prime-Mitglied?
Audible 60 Tage kostenlos testen
Für die ersten drei Monate erhältst du die Audible-Mitgliedschaft für nur 0,99 € pro Monat.
Pro Monat bekommst du ein Guthaben für einen beliebigen Titel aus unserem gesamten Premium-Angebot. Dieser bleibt für immer in deiner Bibliothek.
Höre tausende enthaltene Hörbücher, Audible-Originale, Podcasts und vieles mehr.
Pausiere oder kündige dein Abo monatlich.
Aktiviere das kostenlose Probeabo mit der Option, monatlich flexibel zu pausieren oder zu kündigen.
Nach dem Probemonat bekommst du eine vielfältige Auswahl an Hörbüchern, Kinderhörspielen und Original Podcasts für 9,95 € pro Monat.
Wähle monatlich einen Titel aus dem Gesamtkatalog und behalte ihn.

1913 - Der Sommer des Jahrhunderts

Von: Florian Illies
Gesprochen von: Stephan Schad
Dieses Angebot sichern 0,00 € - kostenlos hören

9,95 €/Monat nach 3 Monaten. Das Angebot endet am 29. Januar 2026 23:59 Uhr. Monatlich kündbar.

9,95 € pro Monat nach 30 Tagen. Monatlich kündbar.

Für 6,95 € kaufen

Für 6,95 € kaufen

Nur 0,99 € pro Monat für die ersten 3 Monate

Danach 9.95 € pro Monat. Bedingungen gelten.

Über diesen Titel

1913 ist das Jahr, in dem unsere Gegenwart beginnt. In Literatur, Kunst und Musik werden die Extreme ausgereizt, als gäbe es kein Morgen. Proust sucht nach der verlorenen Zeit, Benn liebt Lasker-Schüler, Rilke trinkt mit Freud, Strawinsky feiert das Frühlingsopfer - und in München stellt ein österreichischer Postkartenmaler namens Adolf Hitler seine Werke aus. Anfang und Ende, Triumph und Melancholie - alles verschmilzt, alles wird Kunst. Virtuos wie kein anderer entfaltet Florian Illies das Panorama eines unvergleichlichen Jahres und setzt der Geburtsstunde unserer Moderne ein literarisches Denkmal.©2012 S. Fischer Verlag (P)2012 Der Audio Verlag Historisch

Diese Titel könnten dich auch interessieren

Liebe in Zeiten des Hasses Titelbild
Wenn die Sonne untergeht Titelbild
Gerade war der Himmel noch blau Titelbild
Zauber der Stille Titelbild
Florian Illies über Gottfried Benn Titelbild
Thomas Mann macht Ferien Titelbild
Für Polina Titelbild
Der Wendepunkt: Ein Lebensbericht Titelbild
Weihnachten bei den Manns Titelbild
Heimweh im Paradies Titelbild
Das Duell Titelbild
Alte Sorten Titelbild
Februar 33 Titelbild
Die Manns: Geschichte einer Familie Titelbild
Ein tadelloses Glück Titelbild
Die Blendung Titelbild

Kritikerstimmen

In seinem Buch, einem brillanten Spiel aus Originalzitaten und Nachzeichnung, drückt er auf die Zeitlupe, und oft aufs Standbild und zaubert aus dem Jahr, das zur Katastrophe führt, ein Abenteuer der Gegenwärtigkeit. 1913 soll gelten, und nichts sonst. Pure Gleichzeitigkeit von Politik und Liebe, Skandal und Tratsch und Tod, eine raffinierte Montage, eine Mischung aus Einfühlung und Puzzlegeduld, immenser Lektüre und geistesgeschichtlichem Witz.
-- Der Spiegel

Alle Sterne
Am relevantesten
Ich liebe Bücher, die Geschichte erzählen. Die meisten Bücher tun das. 1913 von Florian Illies tut genau das nicht. Und trotzdem ist es kurzweilig und lässt mich nicht los. Ich war beim Hören ständig damit beschäftigt, nach Namen und Ereignissen im Internet zu suchen. Der Bildungseffekt ist, jedenfalls für mich, unbestreitbar. Und Spaß gemacht hat es außerdem. Der eine oder andere Leser bzw. Hörer wird bemängeln, dass Bezüge zur politischen Situation zwar nicht fehlen, aber ziemlich weitgehend Mangelware sind, schließlich befindet man sich im unmittelbaren Vorfeld des 1. Weltkrieges. Vielleicht ist aber gerade das, was uns das Buch vermittelt: Die Abgehobenheit des intellektuellen Bildungsbürgertums, die Distanz zur politischen Situation, die Distanz zum Alltag der meisten Menschen. Ähm ... wie ist das eigentlich heute?
Ich bin in der interessanten Situation, sowohl das schriftliche Buch als auch das vorgelesene Buch zu kennen. Mein Fazit: Der Sprecher Stephan Schad wertet das Buch um mindestens 100 % auf. Klasse! Das sind verdammt große Fußstapfen, in die Ullrich Noethen als Sprecher des 2. Teils treten muss. Über ein paar Kleinigkeiten muss ich trotzdem meckern: George Grosz heißt nicht George Groß, sondern Goerge Gross. André Gide heißt nicht André Gide, sondern André Jide (wie das zweite "g" in Garage, man informiere sich über Bedeutung des Buchstaben "u" in Worten wie Guido oder Guinea). Nichts weltbewegendes, aber vermeidbar!
Ein Stern Abzug wegen der offensichtlich nicht auszurottenden Unsitte, Hörbücher als gekürzte Version zu produzieren.

Eigentlich nur geballte Belanglosigkeiten, aber ..

Ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuche es in ein paar Minuten noch einmal.

Ein bewegtes Jahr, dieses 1913, nicht nur wegen der Ereignisse rund um ein Bildnis einer Italienerin, das seinen Weg zurück nach Paris fand, sondern auch wegen anderer Anekdoten, die Florian Illies gekonnt aneinanderreiht.

Anekdotischer Ausflug in die Geschichte

Ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuche es in ein paar Minuten noch einmal.

Florian Illies hat in diesem Buch akribisch das Leben der Avantgarde im Jahr 1913 beschrieben. Das Leben der Maler, Schriftsteller, Bildhauer, der Künstler jeglicher Couleur wird von ihm vor unserem geistigen Auge ausgebreitet.
Als Grundlage der detaillierten Beschreibungen dienen ihm Dokumente wie Briefe und Tagebücher aus der damaligen Zeit.
Ich empfinde besonders den Zeitgeist als sehr bedrückend.
Geld: Man hat es im Überfluss oder lässt sich von einem Liebhaber / einer Liebhaherin aushalten...
Oder man ist arm wie eine Kirchenmaus und vegitiert dahin, angewiesen auf Spenden wohlmeinender Mitmenschen!
Sexualität: Man ist homosexuell, mindestens bisexuell oder besessen bzw . einem anderen Menschen hörig. Man leidet an sich selbst, verachtet Sexualität oder lebt sie grenzenlos.
Moral: Ist im heutigen Sinne nicht existent. Schwangerschaften sind meistens störend, und so werden diese durch Abtreibungen beendet, ohne jedes Schamgefühl.
Lebensfreude: Ebenso nicht existent. Man steht immer kurz vor dem Selbstmord oder vollendet ihn.
Frauenbild: Was für eine schlimme Zeit! Man ist entweder ungewöhnlich eigenständig und selbstbewusst oder eine totale Zicke, die den Männern das Leben zur Hölle macht (s. Alma Mahler...) Und es gibt natürlich auch noch den Typus der duldenden und leidenden Ehefrau, die mehr oder minder die Eskapaden des Ehemannes klaglos akzeptiert.
Und die Kunst?
Die größten Künstler kennen sich, tauschen sich aus, lernen aneinander. Picasso, Kokoschka, Kafka, Marc, Macke, um nur einige zu nennen.
Das Buch hat mich gefesselt und zugleich ratlos zurückgelassen. Was für traurige Existenzen!
Muss man als Genie verrückt sein, sich von jeglichen Regeln der zivilen Gesellschaft absetzen? Kann man nur so große Kunst schaffen? Diese Frage steht über dem gesamten Buch. Eine Antwort darauf findet man nicht, kann man nicht finden!
Ein großartiges Buch, verstörend und zugleich erhellend, großartig gelesen von Stephan Schad!
Unbedingte Kaufempfehlung!

Genie und Wahnsinn

Ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuche es in ein paar Minuten noch einmal.

Besser geht es kaum, der Sprecher 100%. So kann die Vergangenheit in der Jetz Zeit Bedeutung haben .

Toll

Ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuche es in ein paar Minuten noch einmal.

Das Buch erzählt temporeich und unterhaltsam vom parallelen, sich übergreuzenden und gemeinsamen Wirken der Kunstschaffenden sowie anderer bedeutenden Personen am Vorabend des 1. Weltkrieges. Die beschriebenen Verbindungen und gegenseitigen Einflüsse sind dabei zuweilen überraschend und insgesamt sehr unterhaltsam.

Eine temporeicher und zuweilen überraschender Überblick über die Verbindungen der Kunstschaffenden der damaligen Zeit

Ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuche es in ein paar Minuten noch einmal.

Mehr Rezensionen ansehen