Deutschland 1923 Titelbild

Deutschland 1923

Das Jahr am Abgrund

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Deutschland 1923

Von: Volker Ullrich
Gesprochen von: Peter Bieringer
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Über diesen Titel

"Kein Volk der Welt hat erlebt, was dem deutschen "1923"-Erlebnis entspricht", schrieb Sebastian Haffner im englischen Exil, und Stefan Zweig befand, dass die Geschichte noch "nie eine ähnliche Tollhauszeit in solchen riesigen Proportionen produziert" habe. Volker Ullrich erzählt auf breiter Quellenbasis die Geschichte dieses Jahrs am Abgrund, das in manchem auf fatale Weise an die heutige Gegenwart erinnert. Nach der vielgerühmten Hitler-Biografie und dem Bestseller Acht Tage im Mai legt der renommierte Journalist und Historiker nun das Panorama einer aus den Fugen geratenen Zeit vor, die Chronik eines in jeder Hinsicht extremen Jahres.

1923 erlebt Deutschland einen Sturz ins Bodenlose. Französische und belgische Truppen marschieren ins Ruhrgebiet ein. Die Hyperinflation erreicht ihren bizarren Höhepunkt und stürzt breite Bevölkerungsschichten ins Elend. Während die Vergnügungsindustrie boomt, herrscht politisch der Ausnahmezustand. Separatistische Bewegungen bedrohen den Bestand des Reiches, rechte und linke Extremisten setzen zum Sturm auf die Republik an, und in München bereitet ein Mann einen Putschversuch vor, dessen Name sich der Welt noch einprägen wird: Adolf Hitler.

©2022 Volker Ullrich (P)2022 Verlag C.H.Beck, München
Deutschland Europa

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Es sind gerade einige Jahrbücher zu 1923 erschienen. Dieses Buch lohnt sich, weil es dem Historiker Volker Ullrich gelingt, dem populären Genre die nötige Tiefe zu geben. Mit fundierter Kenntnis und einer hellsichtigen Deutung der damaligen Krise zeigt er die historische Zusammenhänge auf. Sehr hörenswert!

Geschichte verständlich erklärt

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Für historisch interessierte Hörer bietet „1923“ eine sehr gute Zusammenfassung eines Jahres, in dem die Weimarer Republik mehrfach vor ihrem Ende stand. Der Schwerpunkt liegt auf die Regierungspolitik und Wirtschaft, abgerundet durch das Zitieren von Pressekommentare und Tagebucheinträgen prominenter Schriftsteller. Schön wäre es gewesen, wenn der Autor auch den Blick „von unten“ von Arbeiter und Kleinbürger aufgenommen hätte, aber das würde vermutlich den Umfang dieses (Hör-)Buches sprengen.
Im angenehmen Kontrast zu den dramatischen Ereignissen des Jahres 1923 steht die ruhige und unaufgeregte Stimme des Sprechers. Sie unterstreicht sogar die Herausforderungen, vor denen Ebert, Stresemann und die anderen Demokraten standen.

Fokussierter Blick auf ein dramatisches Jahr

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als wäre man dabei gewesen, absolut authentisch.
hab viel mit meiner Urgroßmutter, Jahrgang 1901, darüber geredet. interessant, jetzt den politischen Hintergrund dazu zu hören.

Lebendig beschrieben,

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Wenn der Schwerpunkt des Buches eindeutig auf der detaillierten Beschreibung der politischen Vorgänge jenes Jahres liegt, so kommen doch auch alle anderen Aspekte des gesellschaftlichen Lebens zur Sprache. Man wird hineingezogen in die Komplexität der in- und ausländischen Interessen, die das Land beinahe über den Abgrund der Selbstzerstörung hinaus befördert hätten. Meine Lehre aus der Lektüre besteht darin, dass es wichtig ist, wenn mutige Menschen dem scheinbar unaufhaltsamen Bösen entgegentreten. Es bleibt die Hoffnung, dass die Demokratie auch in den dunkelsten Stunden verteidigt werden kann.

Super recherchierter Rundumschlag

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Ich schätze diesen Historiker seit vielen Jahren. Er macht seine Sache immer gründlich. Ob immer spannend...? Nicht alle Passagen finde ich zeitgemäß. Heute, wo immer stärker die Einbindung der Kulturgeschichte zu Recht gefordert wird, bliebt Ullrich streckenweise in der öden schreibweise seiner Vorgänger stecken, für die eine endlose Reihe von Koalitionsverhandlungen, Parteiversammlungen und Kabinettserlassen die Summe der Epoche ergibt. Zwar ist ihm die Wichtigkeit der Kultur bewußt, aber er klebt ein Kapitel dazu hintendran und integriert das nicht ins Buch selbst, so daß sich ein echtes Panorama nicht entfaltet. Mitunter schafft er es, tatsächlich zu fesseln - etwa mit Einbindung vieler Zeitzeugenberichte zur Inflation. Dann wieder haspelt er auch jeden Ministerposten jeglicher Koalalitionen herunter, bis zum Postminister, das wirkt fast wie eine Parodie auf den gewissenhaften deutschen Scholastiker. Das große Gebot des Journalismus, mehr zu wissen, als man aufschreibt, unterläuft er mitunter fatal- man hat das Gefühl, man muß nun wirklich alles erfahren, was er weiß, und selbst Putschgedanken, die nie in die Tat umgesetzt wurden, werden lang und langwierig erörtert.
Alles in allem aber ein faires und wichtiges Buch - und kapitelweise packend.
Als Musikjournalist stelle ich immer wieder fest, daß Historiker/-innen selten musikalisch sind. Die großen Entwicklungen der Musik werden völlig ignoriert, obwohl allen andern Künsten Platz eingeräumt wird. Kein Schreker, kein Hindemith, kein Künneke, als hätts das nie gegeben. Das fiel mir schon bei Jähners fantastischer Kulturgeschichte dieser Zeit "Höhenrausch" als einziges Manko auf. Sehr eigenartig.

Recht unmusikalisch

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