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“Stolz und Vorurteil” von Jane Austen – Erste Ansätze sozialreformerischer Ideen

“Stolz und Vorurteil” von Jane Austen – Erste Ansätze sozialreformerischer Ideen

Titel

Stolz und Vorurteil

Autor

Jane Austen

Sprecher

Eva Mattes

Spieldauer

12 Std. und 47 Min.

Bewertung von Audiblehörern

4,7 / 5

Unsere Audible Essentials Bewertung von "Stolz und Vorurteil"

Story

★★★★☆

Originalität

★★★★★

Spannung

★★★☆☆

Schreibstil

★★★☆☆

Empfehlung

★★★★☆

Das Buch ist gut weil …

  • Die Geschichte ist gut aufgebaut und weist ein hohes Maß an Originalität auf. Die Beziehung zwischen Elizabeth und Mr. Darcy entwickelt sich vor dem Hintergrund anderer Ereignisse, die einen ausgezeichneten Einblick in die Welt des aufstrebenden Bürgertums und des niederen Adels im georgischen Großbritannien geben.

  • Die Protagonistin erscheint selbstbewusst und entschlossen, vielleicht etwas untypisch für eine Frau dieser Epoche: Sie ist willensstark und unabhängig, was zur Zeit der Veröffentlichung sicherlich unerwartet und wahrscheinlich unerhört war.

  • Auch wenn das Ende vielleicht vorhersehbar ist, liefert es dem Leser ein zufriedenstellendes Ergebnis.

Das Buch ist problematisch, weil …

  • Die verwendete Sprache klingt eher altmodisch, was das Lesen manchmal erschwert.

  • Die vielen Neben- und Randfiguren, die in dem Roman auftauchen, tragen zwar zur Bereicherung der Handlung bei, führen aber auch dazu, dass der Leser leicht den Überblick verliert.

  • Einige Abschnitte konzentrieren sich stark auf sekundäre Ereignisse oder Personen, wie Lydias Hochzeit. Dies geht zu Lasten einiger wichtiger Themen, wie der Beziehung zwischen Elizabeth und Mr. Darcy, die weniger Aufmerksamkeit erhalten, als ihnen eigentlich gebührt.

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Zusammenfassung von “Stolz und Vorurteil”

Der Roman spielt im Dorf Longbourn in Hertfordshire, im ländlichen Süden Englands vor der Kulisse des britischen Kleinadels und des aufstrebenden Bürgertums. Es verfolgt die Geschehnisse der Familie Bennet. Die Hauptfiguren sind der stoische und sogar sardonische Vater, die nach gesellschaftlichem Aufstieg strebende Mutter und fünf Töchter im heiratsfähigen Alter – Jane, Elizabeth, Mary, Kitty und Lydia. 

Der Roman beginnt mit der berühmten, fast kultigen Anfangssequenz, als die Eltern die Heirat ihrer Töchter besprechen. Elizabeth, die zweitälteste und Protagonistin der Geschichte, wird als Erste erwähnt. Im Vergleich zu ihren Schwestern wird sie als nicht so hübsch und gutmütig wie diese beschrieben, dafür aber als klug, selbstbewusst und durchsetzungsfähig. 

Die ländliche Idylle wird plötzlich durch die Ankunft von Mr. Bingley, einem jungen, wohlhabenden und gutaussehenden Junggesellen, auf dem Landsitz von Netherfield Park in Aufruhr versetzt. Es beginnt ein Wettlauf unter den örtlichen Herrschaften, um seine Aufmerksamkeit und sein Interesse für die eigene Tochter zu gewinnen. Mrs. Bennet ist da natürlich auch dabei, denn sie will ihre älteste Tochter Jane verheiraten. 

Mr. Bingleys ist mit seinem engen Freund, Mr. Darcy, Herr von Pemberley im nördlichen Derbyshire, angereist. Er ist voller Verachtung und Vorurteile gegenüber den Einheimischen und ihren Bestrebungen, insbesondere gegenüber den Bennets. Er und Elizabeth geraten bald aneinander, die ersten Eindrücke sind sehr negativ, was zu einer Reihe von Intrigen, unerwiderten Liebschaften und plötzlichen Heiratsanträgen führt, an denen nicht nur die Bennet-Schwestern, sondern auch viele weitere Figuren wie Lady Catherine de Bourgh, Mr. Collins, Mr. Wickham, Charlotte Lucas, beteiligt sind.

Von der menschlichen Last und der Rolle der Frau in der Gesellschaft

Die Geschichte spielt in einer Zeit, in der Frauen weder Eigentum besitzen durften noch erbfähig waren. Für die Töchter einen Ehemann zu finden war deshalb kein einfaches Unternehmen: Nach dem Tod der Eltern wurden unverheiratete Frauen oft wie unbezahlte Dienerinnen zur Pflege älterer Verwandter eingesetzt; manche blieben allein und bettelarm zurück. Hinzu kam, dass die napoleonischen Kriege zu Beginn des 19. Jahrhunderts das Angebot an begehrenswerten Junggesellen weiter reduzierten.

Austens Roman wurde zum Meilenstein für moderne Liebeskomödien und für den "Feind-zu-Liebhaber"-Handlungsstrang. Sie warf aber auch ein Licht auf die sozialen Widersprüche der "guten Gesellschaften" ihrer Zeit und legte deren menschliche Ängste, Hoffnungen und soziale Unzulänglichkeiten offen. Noch wirkungsvoller war ihr scheinbar unbeschwerter Blick auf die Rolle der Frau in der englischen Gesellschaft. In diesem Sinne kann Austens Buch als Vorläufer der feministischen Bewegungen in Großbritannien angesehen werden.

Charaktere von “Stolz und Vorurteil”   

Elizabeth Bennet

Die willensstarke, aufrichtige und kluge Elizabeth ist der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte, die aus ihrer Sicht und durch ihr Empfinden erzählt wird. Trotz der gesellschaftlichen Normen und Auflagen nimmt die zweitälteste “Lizzy” ihr Leben und ihre Gefühle selbst in die Hand und schafft sich somit ein Selbstbild abseits einer eventuellen Ehe. Der Ehe zwischen Jane Bennet und Charles Bingley steht sie positiv gegenüber, ist jedoch misstrauisch gegenüber der Beziehung zwischen Lydia und George Wickham.

Jane Bennet

Jane ist die älteste der fünf Bennet-Schwestern. Von allen als die hübscheste betrachtet, ist sie aber auch lieb, sensibel und eher schüchtern. Ihre Gutmütigkeit bringt sie dazu, an das Beste in den Menschen zu glauben, und es widerstrebt ihr sehr, ein negatives Werturteil über andere zu fällen. Sie verliebt sich in Mr. Bingley.

Mary, Kitty und Lydia Bennet

Mary ist die mittlere Schwester und steht etwas abseits der Familie. Sie interessiert sich nur für Lesen und Musik und bringt ihre Familie mit ihrem Gesang in Verlegenheit.
Chatherine, liebevoll "Kitty" genannt, ist die zweitjüngste Schwester. Sie ist eine schöne und zierliche junge Frau, aber auch ziemlich naiv und wird von ihren Schwestern, insbesondere von Lydia, stark beeinflusst.

Lydia ist die jüngste Schwester und der Liebling ihrer Mutter. Ihr scheinbar starker Charakter verbirgt eine gutmütige und großäugige Veranlagung, wie es für jeden Teenager typisch ist. Sie verprasst Geld, ohne nachzudenken, und hat eine etwas verzerrte Vorstellung davon, was wahre Liebe ist.

Charlotte Lucas

Charlotte ist Elizabeths Confidante; wie sie selber sagt, ist sie bereits zu alt, um sich noch Hoffnungen auf eine Ehe zu machen. Ohne Geld und Zukunftsaussichten spürt sie, dass sie ihren Eltern zur Last fällt und fühlt sich durch all das verunsichert. Ihre Beziehung zu Mr. Darcy geht über die wirtschaftlichen Zwänge und den Niedergang der Aristokratie hinaus und kündigt gewissermaßen das Aufkommen egalitärer Ideen an.

Charles Bingley

Charles besitzt ein gepflegtes Auftreten und Charisma, was seine Ausstrahlung noch verstärkt. Allein die Tatsache, dass er der einzige Sohn einer wohlhabenden Familie ist, macht ihn zu einem sehr begehrten Junggesellen. Als er beschließt, sich in Netherfield Park niederzulassen, machen sich alle Frauen und ihre Mütter in der Nachbarschaft daran, ihn zu verkuppeln. Seine beiden Schwestern Caroline und Louisa ziehen bei ihm ein, und auch sein Freund Mr. Darcy ist ein regelmäßiger Besucher.

George Wickham

George ist ein stattlicher Soldat, dem es an Charme nicht mangelt. Er ist weg von seiner Kaserne stationiert und genießt es, dass niemand ihn und seinen Ruf kennt. Seine Liebe zu Elizabeth wird nicht erwidert, und so wendet er seine Aufmerksamkeit Lydia zu.

Fitzwilliam Darcy

Fitzwilliam Darcy ist charmant, steinreich und genießt ein hohes gesellschaftliches Ansehen; auch scheint er stolz und voreingenommen zu sein, ja sogar arrogant und versnobt. In Wirklichkeit lehnt er die oberflächlichen, nichtssagenden gesellschaftlichen Normen ab, er verachtet die Bourgeoisie, die sich auf anmaßende und unbeholfene Weise bemüht, die gesellschaftliche Leiter zu erklimmen. Gerade diese angeborene Abneigung gegen alles, was eitel und eigennützig ist, zieht ihn zu Elizabeth - obwohl auch sie selbst stolz und nicht ohne Vorurteile gegenüber Mr. Darcys Figur ist (der in der BBC Serie von 1995 von Colin Firth gespielt wurde).

Kritik von “Stolz und Vorurteil”

Jane Austen hat mit diesem Roman das Genre der modernen Liebesromane geprägt, insbesondere die heute häufig verwendete Wendung vom "Feind zum Liebhaber". Wenn man diesen Roman mit modernen Augen liest, mag es von Anfang an offensichtlich erscheinen, dass Elizabeth und Mr. Darcy am Ende eine romantische Beziehung eingehen werden. Für die Leser zur Zeit der Erstveröffentlichung mag dies jedoch sehr unerwartet gewesen sein, was eine wichtige Frage aufwirft: Können wir einen bahnbrechenden Roman, der vor Jahrhunderten geschrieben wurde, heute noch angemessen würdigen?

Die Protagonistin muss damals für viele Leser eine Überraschung gewesen sein: Elisabeth ist weder die Älteste noch die Jüngste, weder die Sanfteste noch die Hübscheste der fünf Schwestern; ihre Familie wird sich keine riesige Mitgift für sie leisten können, sie wird aber auch nicht in unglaubliches Elend gestürzt. Kein Prinz wird sie retten, sondern sie nimmt ihr Schicksal in die eigenen Hände.

Elizabeth stellt ihre eigenen Interessen über die gesellschaftlichen Konventionen. Kurzum, sie ist das blanke Gegenteil ihrer Schwester Jane und verkörpert all das, was man damals unter einer "alten Jungfer" verstand. 

Die scheinbar unbeschwerten Bemerkungen des Erzählers, die oft sardonischen Äußerungen von Mr. Bennet und die von Mr. Darcy zum Ausdruck gebrachte Verachtung, sind kein leeres Geplapper. Auch wenn sie vielleicht als solches getarnt sind, geben sie einen nuancierten und doch aussagekräftigen Einblick in die gesellschaftlichen Verhältnisse der damaligen Zeit. Die oft ironische oder naive Prosa enthält verschlüsselte Botschaften, von unkonventionell bis kontrovers, die Austen so geschickt an strengen und bornierten Verlegern vorbeischleuste.

Was andere über  “Stolz und Vorurteil” sagen:

Sie zeigt, wie Hierarchien im Umbruch waren, wie sich Werte veränderten, aber auch wie einzelne Figuren allmählich zur Selbsterkenntnis fanden. Verpackt in witzige Dialoge in einer sehr präzisen Sprache. Das ist heute Konsens in der Literaturgeschichte.

Schweizer Radio und Fernsehen


In der Geschichte des Romans spielt Jane Austen schon dadurch eine wichtige Rolle, dass sie diese Gattung als Kunstform behandelt hat, in aller äußeren Leichtigkeit mit straffer Disziplin und großer Meisterschaft. Das war um 1800 nicht selbstverständlich.

Norddeutscher Rundfunk


In ihren Einstellungen zu Ehe, Elternschaft und Karriere war Austen gar der Prototyp einer Feministin. Verkannt wird das heute unter anderem deshalb, weil prächtige Kostümfilme die Zuschauer einlullen. Doch im Herzen des Buches und auch anderer Austen-Werke liegen radikaler Realismus und Gesellschaftssatire.

Die Welt

Ausgewählte Audible Bewertungen

★★★★★☆ “Einfach eintauchen in den englischen Landadel, sich wundern über dessen Borniertheit, mitfiebern mit den Liebenden und dabei wunderbar vorgetragen von Eva Matthes.”

Audible-Hörerin Antje


★★★★☆ "Stolz und Vorurteil ist ein deutlich mehr auf die Widersprüche und Chancen der romantischen Liebe setzendes Werk als der reifere, auf die Darstellung von Manipulation und Ausbeutung zielende Roman "Mansfield Park". Obwohl die Romane kurz aufeinander folgen, ist fast schon eine "Wende" im Bewusstsein der Autorin herauszuhören. Dennoch ist Stolz und Vorurteil sehr hörenswert.

Audible-Hörerin Claudia


★★★☆☆ “Ich habe dieses Hörbuch aufgrund dessen gekauft, weil ich so viel von Jane Austen und dieses Buch gehört habe. Letztendlich kann ich jedoch die vielen „Ohs" und „Ahs" nicht teilen. Für meinen persönlichen Geschmack hat die Geschichte keine Höhen und Tiefen und mir fehlte bereits kurz nach Beginn des Hörbuches die rechte Lust, es weiter zu hören. Das jedoch habe ich getan, um mir ein richtiges Bild machen zu können. Nun, ich kam zu dem Entschluss, dass die Werke von Jane Austen wohl nicht zu meinen Lieblingsbüchern gehören werden. Damit möchte ich die Bücher nicht schlechtreden. Es ist einfach nicht mein Genre.”

Audible-Hörerin Martina


FAQ zu “Stolz und Vorurteil”

Warum ist “Stolz und Vorurteil” so beliebt?
Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten, da sie sehr subjektiv ist. Sicher ist, dass die Anziehungskraft des Buches ungebrochen ist. Allein im Vereinigten Königreich werden jedes Jahr 50.000 gedruckte Exemplare des Romans verkauft. Und das, obwohl das Buch kostenlos aus dem Internet heruntergeladen werden kann, da die Verlagsrechte längst abgelaufen sind. Auch die zahlreichen Verfilmungen tragen sicherlich zu seiner Popularität bei. Eines kann man jedoch mit Sicherheit sagen: Das Buch enthält eine positive Botschaft zum Thema Liebe und Ehe – und diese Botschaft kommt immer noch bei einem Publikum jeden Alters an.

Wie lange dauert es, “Stolz und Vorurteil” zu lesen?
Wenn man davon ausgeht, dass ein durchschnittlicher Leser zwischen 200 und 300 Wörter pro Minute lesen kann, würde dies über 6 Stunden ununterbrochenes Lesen bedeuten. Die Geschichte ist jedoch reich an Details und es sind viele Figuren beteiligt. Oft muss der Leser innehalten und eine Passage noch einmal lesen oder zurückblättern, um sich an ein bestimmtes Ereignis oder eine Nebenfigur zu erinnern. Außerdem ist der Roman in einem altmodischen Stil geschrieben, der für manche Leser vielleicht etwas schwieriger oder weniger interessant ist. Auf jeden Fall ist es nicht ratsam, diese Geschichte in Eile zu lesen, sondern sich die Zeit zu nehmen.

Wissenswertes

  • Jane Austen erscheint auf der aktuellen britischen 10-Pfund-Note, die 2017 erstmals ausgegeben wurde. Ihr Portrait wird von einer Abbildung von Elizabeth Bennet, der Protagonistin von “Pride and Prejudice” (Stolz und Vorurteil), und einem Zitat aus Kapitel 11 des Romans von Caroline Bingley begleitet: “I declare after all there is no enjoyment like reading!” (“Ich erkläre schließlich, dass es keinen Genuss wie das Lesen gibt!”)

  • Der Romananfang ist wahrscheinlich eine der berühmtesten Eröffnungen der englischen Literatur: “Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein Junggeselle im Besitz eines schönen Vermögens sich nichts mehr wünschen muss als eine Frau”. Sie wird oft als hervorragendes Beispiel dafür verwendet, wie sie unmittelbar sowohl den Ton als auch den Kontext des Romans vorgibt und zugleich das zentrale Thema der Ehe festlegt.

  • Elizabeths jüngere Schwester Lydia und Mr. Wickham sollen nach Gretna Green, ein schottisches Städtchen nahe der englischen Grenze, durchbrennen. Das englische Ehegesetz von 1754 verbot Eheschließungen ohne elterliche Zustimmung, wenn eine der beiden Parteien unter 21 Jahre alt war; dies galt jedoch nicht für Schottland. Dies bedeutete, dass Liebende, die ohne elterliche Zustimmung heiraten wollten, dies tun konnten, wenn sie schottischen Boden erreichten. Bis heute ist Gretna Green wegen seiner jahrhundertealten romantischen Assoziationen ein beliebter Ort zum Heiraten, auch wenn die Rechtsunterschiede zwischen England und Schottland schon lange nicht mehr bestehen.

Über die Autorin Jane Austen

Die englische Schriftstellerin Jane Austen wurde 1775 geboren. Ihre Romane markieren den Übergang von der Romantik zum Realismus. Im Alter von zwölf Jahren begann sie, literarische Texte zu verfassen. 1795 wurde sie von einem Iren umworben, der aus finanziellen Gründen ihr aber schließlich eine reiche Frau vorzog. 

1797 zeigte ihr Vater die erste Fassung von "Stolz und Vorurteil" einem Verleger, der sich weigerte, den Roman zu veröffentlichen. Im Jahr 1801 begann sie eine romantische Liierung mit einem jungen Pfarrer, der Monate später starb. Ein Jahr später willigte sie zunächst in eine Heirat ein, zog ihre Einwilligung aber am nächsten Tag wieder zurück. 

Ihr Vater starb 1805, zusammen mit ihrer Mutter und ihrer Schwester wurde sie somit von ihren Brüdern abhängig. Ihre schriftstellerische Tätigkeit nahm in den späteren Jahren ihres Lebens zu: 1811 veröffentlichte sie ihr erstes Buch, “Sense and Sensibility” (Verstand und Gefühl); “Stolz und Vorurteil” erschien 1813, “Mansfield Park” 1814 und “Emma“ 1815; “Überredung” und “Die Abtei von Northanger” wurden 1817 postum veröffentlicht. 

Sie starb 1817 im Alter von 41 Jahren. Wie es bei Schriftstellerinnen ihrer Zeit häufig der Fall war, veröffentlichte Jane Austen ihre Bücher anonym.

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