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Geheimer Ort

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Geheimer Ort

Von: Tana French
Gesprochen von: Gerrit Schmidt-Foß, Inka Löwendorf
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Über diesen Titel

Anmutig, behütet und golden, so scheint die abgeschirmte Welt des traditionsreichen Mädcheninternats St. Kilda. Doch vor einem Jahr ist dort im Park ein Junge erschlagen worden. Nun hängt sein Bild am Schwarzen Brett - mit der Überschrift: ICH WEISS, WER IHN GETÖTET HAT. Nur eines von acht Mädchen kann die Karte aufgehängt haben. In zwei Cliquen stehen sie sich gegenüber - unverbrüchliche Freundinnen, erbarmungslose Feindinnen.

Der junge Detective Stephen Moran kennt eines der Mädchen, Holly Mackey, aus einem früheren Fall und meint zu wissen, was auf dem Spiel steht. Bis er hinter den Mauern von St. Kilda selbst in das verfängliche Netz aus Träumen und Lügen gerät.©2014 Tana French. Die Originalausgabe erschien unter dem Titel "The Secret Place" im Verlag Hodder and Stoughton, London / Für die deutschsprachige Ausgabe: S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main 2014. Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann (P)2014 Argon Verlag GmbH
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Wie soll ich beschreiben, was dieses tolle Hörbuch bei mir hinterlassen hat -
Erinnerungen an Jugend, Zugehörigkeit zu Cliquen, das ewige Kreisen um die Anerkennung beim anderen Geschlecht. Erst Jahre später dann die Einsicht, wie naiv und dämlich das alles ist, und doch eben so einzigartig wie später nie mehr.
Persönlichkeit, Interessen, wen schert das in diesem Alter, es geht immer nur um die Suche nach den großen Gefühlen.
Auch wenn diese Geschichte in einem Eliteinternat spielt, so unterschiedlich ist das nicht bei allen "normalen" Gruppen von Jugendlichen.
Unglaublich gut ist das alles hier beschrieben, die ewige Konkurrenz,
"wer ist die Schönste im ganzen Land, wer die Dünnste" ,all diese Teenie-
Themen, die Ablösung vom Elternhaus, andererseits die Suche nach Familie bei Gleichaltrigen, die Bereitschaft zur kompletten Anpassung, nur um dazuzugehören.
die üblichen Dauerthemen, wer hat gerade was mit wem aus dem parallelen
Jungsinternat am Laufen, Tratsch, Klatsch, Pubertät in Reinformat.
Oder eben da schon als Außenseiter versuchen, sein eigenes Ding zu machen,
nur daß die sogenannten Außenseiter sich auch nur wieder in einer Clique zusammenschließen und sich an die aufgestellten Regeln halten .
Und was so alles passieren kann, wenn eine verschworene Blutsschwesternschaft
gestört wird, weil sich plötzlich eine verliebt in einen Jungen, hinter dem natürlich das halbe weibliche Internat her ist, eine andere der Gruppe aber zu jedem Mittel greift,
damit der Zauber dieser Mädchenfreundschaft nicht verloren geht,
um solche Dinge geht es hier. Atmosphärisch so gut erzählt, als wäre man mittendrin.
Sicher endet kaum eine wahre Geschichte so dramatisch, aber es ist ja auch ein
Roman, und trotzdem werden sich ganz viele Leute aktuell oder in Erinnerungen in
diesem ganzen Wirrwarr und den ganzen schwierigen Gruppenkonstellationen wiederfinden.
Ich fand es einfach nur gut.

Unbedingt auch ein Jugendbuch

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Meiner Meinung nach ist es das beste Ihrer Bücher - neben Totengleich.
Ihre Erzählungen sind so herrlich blumig und atmosphärisch geschildert.

Spannend und fesselnd.

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Das Höhrbuch ist gut gesprochen, für jede Zeitphase eine Stimme. Die Geschichte hat keinen Spannungsbogen, geschweige den einen Höhepunkt ind dadurch zu lang Ist mir zu viel Hanni und Nanni Internatsgequatsche, schade.

Lieber nicht.

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Was hat Ihnen am meisten an Geheimer Ort gefallen? Was am wenigsten?

Der Kriminalfall um Chris Harper war gar nicht mal so blöd erdacht und konstruiert - im gegenteil, es hat mir recht gut gefallen. Allerdings hab ich mich permanent gefragt, warum die Mädels nicht miteinander geredet haben, sondern praktisch direkt drauflosmorden?
Was mich an der Handlung allerdings gestört hat, waren die plötzlich auftretenden mystischen übersinnlichen Gaben. Tauchen einfach so auf, ohne, dass das ein Mystik-Thriller ist. Das hat mir in etwa alles verdorben.
Außerdem fand ich die Jugensprache ein bisschen sehr gewollt. Vor allem aber störte mich, dass die Mädchen anscheinend so poetisch "fühlten" (und Mondlicht floß ihr silbern und kühl wie Velahaar den Rehrücken hinab... blah blah), aber dann reden wie die letzten.... "Oh mein Gott, ich mein, hallooo?" Das widerspricht sich so unheimlich.

Haben Sie vorher schon ein Hörbuch mit Gerrit Schmidt-Foß and Inka Löwendorf gehört? Wie würden Sie beide vergleichen?

Die Sprecher fand ich beide sehr gut, und auch für die jeweiligen Textstellen (Ermittlung vs. Rückblick) gut ausgewählt. Inka Löwendorf konnte das jugendliche besser rüberbringen, Gerrit Schmidt-Foßs Interpretation der weiblichen Ermittlerin passte mir allerdings nicht so ganz in den Kram. Sie wirkte mir ein bisschen zu zickig, weniger abgebrüht als sie es sein sollte, aber das war nur ein geringes Problem.

Schade!

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Hier tragen die Sprecher die undurchsichtige, langatmige Geschichte. Mich hat sie leider nicht gepackt sondern nur gelangweilt. Als dann die Täterin ermittelt war und das Buch noch eine Stunde übrig hatte, wurde ich nochmal neugierig und erneut enttäuscht.

Blumige Sprache ist nicht alles

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