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Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche

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Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche

Von: Alina Bronsky
Gesprochen von: Sophie Rois
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Über diesen Titel

Jenseits des Urals herrschen klare Verhältnisse: Die Tatarin Rosalinda bestimmt, ihr Gatte Kalganow spurt, und ihre Tochter Sulfia benimmt sich schlecht. Es mangelt an vielem, aber nicht an Ideen, und schon gar nicht an Willenskraft. Es steht also immer etwas Scharfes auf dem Tisch, und alle größeren Malheurs, die Sulfia anrichten könnte, werden verhindert. Nur ihre Schwangerschaft nicht, und auch nicht die Geburt von Aminat, dem genauen Gegenteil ihrer Mutter: schön, schlau, durchsetzungsfähig - ganz die Großmutter eben. Rosalinda steht zum ersten Mal einem Geschöpf gegenüber, das ihr ebenbürtig ist, und wird die leidenschaftlichste Großmutter aller Zeiten.

Im ungleichen Kampf zwischen der glücklosen Sulfia und der rücksichtslosen Rosalinda wird das Mädchen zur Wandertrophäe - und der Hörer zum Zeugen haarsträubendster Ereignisse, komischster Szenen, schlagfertigster Dialoge. Alina Bronsky gelingt eine Glanzleistung: Sie lässt ihre radikale, selbstverliebte und komische Hauptfigur die Geschichte dreier Frauen erzählen, die unfreiwillig und unzertrennlich miteinander verbunden sind - in einem Ton, der unwiderstehlich ist. Durch drei Jahrzehnte und diverse Schicksalsschläge führt sie die ungleichen Frauen, und der Leser folgt ihr atemlos. Voller Gefühl, Sinnlichkeit, Drastik und Exotik: ein scharfer Frauenroman!

©2010 Roof Music (P)2010 Roof Music
Belletristik Zeitgenössische Literatur
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Der beschreibende Text wird dem Inhalt des Buches in keiner Weise gerecht. Nein, hier geht es nicht um einen Frauenroman von prickelnder Schärfe - es handelt sich viel mehr um ein in Romanform gegossenes Psychogramm abhängiger und missbräuchlicher Beziehungen über drei Generationen hinweg. Wer eintauchen möchte in die Gedankenwelt einer Mutter, die ihre mangelnde Liebe, ihre Egozentrik, ihre Misshandlungen und Manupulationen wie eine Trophäe, sorgsam in einen "ich meine es immer nur gut" Mantel gehüllt, vor sich her trägt, ist hier richtig.

Ein brillantes Buch - wenn auch von denjenigen, die Klappentexte verfassen, offenbar nicht gelesen, da vollkommen missverstanden.

Sophie Rois liest und intoniert brillant!

Kein Frauenroman - aber ein Roman über Frauen und abhängige Beziehungen

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Die Beschreibung entspricht nicht dem was einen erwartet.

Eine Mutter-Tochter-Beziehung voller Hass, Zynissmus und Selbstverliebtheit.

Keine leichte Kost.

Von der Sprecherin perfekt umgesetzt.

Mir hats gefallen.

Eine scharfe Geschichte

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Irrwitzige Geschichte einer komplett übergriffigen Frau und Mutter und Oma. Wortwitz, Ideenreichtum und schwer gekonntes Lesen haben mich dazu beworben, dieses Buch fast in einem Rutsch durchzuhören. Hätte noch ein paar Stunden zuhören können !

Skurril und ernst und lustig

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Sophie Rois ist eine tolle Sprecherin, die diese Geschichte sehr lebendig macht. So macht hören richtig Spaß.

EMPFEHLENSWERT

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Also die Geschichte ist ganz witzig und es macht durchaus Spaß zuzuhören (erst am Schluss sind ein paar Längen vorhanden). Dass die Geschichte aus der Sicht einer eigentlich unsympathischen intriganten Frau, die viel Unheil anrichtet, ohne sich jemals schuldig zu fühlen und die einem trotzdem durchaus ans Herz wächst, erzählt wird, ist ein geschickter Kunstgriff. Es ist auch durchaus interessant, das Bild, das sie als Eingewanderte von Deutschland entwirft, mit den eigenen Eindrücken zu vergleichen. Allerdings ist hier die Geschichte auch manchmal ein bisschen flach und mir hat eigentlich der "Russlandteil" besser gefallen. Es ist ein absoluter Verdienst von Sophie Rois, die schwierige und komplexe Figur der Hauptperson so zu sprechen, dass sie durchaus glaubhaft, ja stellenweise sogar liebenswert erscheint.

die tartarische Großmutter

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