Das geheime Leben des Monsieur Pick Titelbild

Das geheime Leben des Monsieur Pick

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Das geheime Leben des Monsieur Pick

Von: David Foenkinos
Gesprochen von: Axel Milberg
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Über diesen Titel

Wie ein einziger Roman dein Leben verändert.

Im bretonischen Finistère, am "Ende der Welt", gibt es eine ganz besondere Bibliothek: Sie beherbergt von Verlagen abgelehnte Manuskripte. Eines Tages entdeckt dort eine junge Pariser Lektorin ein Meisterwerk, dessen Autor der frühere Pizzabäcker des Ortes ist. Seine Witwe beteuert, er habe Zeit seines Lebens kein einziges Buch gelesen und nie etwas anderes zu Papier gebracht als Einkaufslisten. Ob er ein geheimes Zweitleben führte? Von dieser mysteriösen Entstehungsgeschichte beflügelt, wird der Roman ein Riesenerfolg und ändert das Leben vieler Menschen, darunter das seiner Entdeckerin. Paare trennen sich, neue Liebende finden sich, und so manche Gewissheit wird auf den Kopf gestellt.©2017 DVA Verlag, München. Übersetzung von Christian Kolb; 2017 Der Hörverlag
Belletristik Zeitgenössische Literatur
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Ich hatte mal wieder Lust Axel Milberg zu lauschen. Er ist für mich wie ein guter, hochdotierter Wein, den man nicht alle Tage aus dem Keller holt. Eben etwas Besonderes. Seine Stimme ist entschlossen und voller Zartheit zugleich. Hochemotional flüsternd und dann wieder aufbrausend wie ein Nordsturm. Lebendig und bunt…. Genug des Lobes, das Buch kam gerade recht, gefunden bei: „Bald bei Audible“ und ich konnte mich erfreuen an einer leichten, amüsant gezeichneten Geschichte, in deren Mittelpunk das Verlagswesen und dessen Jagd nach Bestsellern steht. Und allem was sich darum rankt. Ehrgeiz, Liebe, Neid und Gier… Schön mal etwas hinter die Kulissen zu schauen ohne alles gleich Bierernst werden zu lassen. Fast versteckt skizziert der Autor noch eine Ode an das stille Genie, jenes das sich selbst genügt, am Beispiel der amerikanischen Fotografin Vivian Maier. Dank an diese eher beiläufige Empfehlung, sie war für mich eine Neuentdeckung, ihre Bilder (gefunden im Netz) sind für Liebhaber der klassischen Fotografie eine Offenbarung. Oder gar doch nicht so beiläufig gemeint?...
Alles in allem, ein wunderbar leichter und dennoch anspruchsvoller Ausflug in die Welt der Künste und Alltäglichkeiten. Ich hatte meine Freude und dazu einen guten Bordeaux.

Leicht und anspruchsvoll

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tolle und spannende geschichte, wie immer genial gelesen von axel miberg. lediglich bei der übersetzung hapert es an einigen stellen.
stellen wie "er backte pizzas" lassen mir die Haare hochstehen.

sehr gut!

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Kann ein jemand einen Bestseller-Roman schreiben, wenn er sich zeitlebens nicht für Literatur interessiert und scheinbar nur ein einziges Buch besessen hat? Eins, von dem nicht einmal seine Familie wusste, dass es existiert? Kann so ein Mensch ein Zweitleben als Künstler, in diesem Fall als Autor, führen? Die Pariser Lektorin Delphine ist überzeugt davon, ein Journalist zweifelt an dieser Geschichte und ist erpicht darauf, das Geheimnis des Buches und des Autors aufzudecken. Wer wird am Ende recht haben?

Ich habe dieses Buch als leicht und locker empfunden. Es versprüht französisches Lebensgefühl. Oftmals witzig und sehr kreativ fügen sich die beiden Haupt-Handlungsstränge ineinander, erwecken Leselust, belächeln aber auch die Buchbranche, ihre Hypes und das ganze Drumherum und tasten sich bis zur Wahrheit vor. Hierzu gehören auch einzelne Schicksale vieler Figuren. Sei es das des vermeintlichen Autors Henri, seiner Frau oder auch seiner Tochter. Aber auch die Wünsche und das Leben der Lektorin Delphine, ihres Lebensgefährten Frederic, ein Schriftsteller, dem bisher der Durchbruch verwehrt geblieben ist, werden intensiv geschildert. Und nicht zu vergessen, das traurige Leben des Begründers der -Bibliothek der abgelehnten Manuskripte-, Jean-Pierre, der mir im Laufe der Geschichte irgendwie ans Herz gewachsen war. Dann wäre da noch Magali, die mit ihrem Leben und ihrer Ehe nicht mehr zufrieden ist und natürlich noch der Journalist, der mit seiner Enthüllung eine zweite und neue Chance als Journalist bekommen möchte, da seine Karriere aufs Abstellgleis gelangt ist.

Ja, viele Figuren, die oben erwähnten und noch viele mehr bilden das Leben dieses Romans, in dem es um einen bestimmten geht, aber auch um noch viele, viele weitere! Hätte ich das gewusst, hätte ich mir während des Hörens einen Stift und Papier beiseite gelegt, um all die Titel festzuhalten, die Foenkinos in seinem Buch erwähnt und verarbeitet.

Der Autor erschafft mit seiner Erzählkunst ein spannendes Klima, das er mit viel Leben spickt. Am Ende rundet nicht nur die Antwort zum unerwarteten Geheimnis des Buches und des Autors alles ab, nein, auch die Figuren durften einen eigenen und sie nach vorne bringenden Weg bestreiten. Alles fügt sich und ist zum Schluss doch ziemlich realitätsnah, da auch hier der eine oder andere erkennen muss, dass man im Leben selten alles haben kann. Eine wichtige Entscheidung muss getroffen werden, eine Wahl zwischen Liebe, Anerkennung, Ansehen und Geld. Was ist am Ende das, wofür es sich zu leben lohnt?

Das Buch als Hörbuch ist sehr empfehlenswert. Das Timbre des Sprechers Axel Milberg passt wie die Faust aufs Auge zu diesem französischen Roman. Er schafft es genau die Stimmung des Romans widerzugeben, die ich beim Hören erwartet habe.

Fazit:
Ein tolles Buch über Bücher, das Bücher und Geschichten zelebriert und sich ironisch und süffisant über die Veröffentlichung von Büchern, das Verlagswesen und die Leserschaft äußert. Ein Buch, in dem sich die Spannung langsam steigert und der Geschichte damit Leben einhaucht. Wir folgen einem Buch, von seiner Entstehung bis zur Aufdeckung seines Geheimnisses.

Erfrischend französisch!

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Eine Bibliothek der abgelehnten Manuskripte – was für eine schöne Idee. Ich will ja gar nicht wissen, wieviele Manuskripte in irgendwelchen Schubladen einsam ihr Leben fristen. Doch in solch einer Bibliothek sind sie gut aufgehoben und in bester Gesellschaft. Ich könnte mir schon vorstellen, dass sich an solch einem Ort wahre Schätze befinden, die bisher verkannt wurden.

Gut wenn sich dann eine gewissenhafte Lektorin in ihrem Urlaub per Zufall in diese Bibliothek verirrt, und das Meisterwerk unter all den anderen Manuskripten findet. Denn so passiert es in dieser Geschichte. Kaum hat sie es entdeckt, startet eine große Marketingaktion, um das Buch auf den Markt zu bringen.

Herrlich, was sich David Foenkinos hier alles hat einfallen lassen, um das Werk publik zu machen. Und was zieht besser, als ein schreibender Pizzabäcker, der in irgendeinem Kaff am Ende der Welt tagein tagaus seine Pizza verkauft. Sehr romantisch diese Vorstellung.

Ich fand diese Geschichte äußerst spritzig und witzig und besonders die Wendung am Ende des Buches hat mir sehr, sehr gut gefallen. Ich denke, allen Leseratten könnte dieses Buch ausgesprochen gut gefallen. Ein Buch über die Leidenschaft zu Büchern ist doch einfach immer wieder etwas Feines.

Axel Milberg als Sprecher fand ich auch hier wieder klasse.

Witzig, spritzig, tolle Wendung am Ende

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Eine wunderbar leicht dahin plätschernde Geschichte exzellent und mit viel Humor vorgetragen, die auch sehr weise daherkommt. Ich habe selten so viel Vergnügen mit einem
Hörbuch gehabt!

Bea

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